Kanzlei Tietjen
Kanzlei Tietjen

Betreuungsrecht

Früher sprach man von Vormundschaft. 

 

Das Betreuungsrecht wurde jedoch grundlegend geändert. Die Betreuung soll auf keinen Fall be"vormundend", sondern unterstützend sein. 

Dann, wenn die Betreuung per Gerichtsbeschluss eingerichtet ist, kann der Betreuer innerhalb der Aufgabenkreise wie der Betreute selbst handeln.

Das führt dazu, dass der Betreuer sehr effektiv alles nachfragen und regeln kann. Dadurch kann im Optimalfall eine große Entlastung eintreten.

Im Negativfall kann es natürlich aber auch so sein, dass der Betreute den Eindruck bekommt, dass alles "über seinen Kopf hinweg" geschieht. 

In diesem Punkt ist eine klare Absprache erforderlich und:

der Betreute kann jederzeit beim Betreuungsgericht sich beschweren oder einen Betreuerwechsel beantragen. Das geht auch "formlos", also durch einen Anruf bei Gericht. Die Geschäftsstelle schreibt dann das Anliegen auf und leitet das dann an den/ die RichterIn weiter. Im Optimalfall stimmt die Kommunikation und der Klient weiß, dass im Notfall immer jemand effektiv helfen kann. Das kann eine gewisse Sicherheit geben. 

Jede Betreuung hat ihre eigene Dynamik.

 

Wir werden unseren Onlinebeitrag noch ausbauern, dann wird vor allem der Einwilligungsvorbehalt ein Thema sein.

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Rechtsanwaltskanzlei und Betreuungsbüro